Antwort an Peter Schwaller

Das Schweizer Stimmvolk hat bei der Durchsetzungsinitiative der SVP nach offener und kontroverser Diskussion einen klaren Entscheid gefällt, der von allen Seiten akzeptiert wird. Dazu publizierte Bedenkenträger Peter Schwaller, Endingen, letzte Woche in der Botschaft eine Nachlese. Dass er anderer Meinung ist als die SVP, ist ein Beitrag zur politischen Diskussion, die für eine funktionierende Volksdemokratie eine fundamentale Voraussetzung ist. So weit so gut. Nicht akzeptabel ist jedoch, dass er der SVP Landesverrat, Unmündigkeit, Meinungsdiktatur, usw. unterstellt.

Das, Herr Schwaller, ist bezogen auf das Abstimmungsresultat sowie auf die Wahlen vom vergangenen Herbst, eine grobe Beleidigung für beinahe 50% der Zurzibieter Wählerschaft.

Sie outen sich in ihrem Schreiben als SVP-Hasser. Hass macht bekanntlich blind und unempfänglich für andere Meinungen. Gestatten Sie bitte auch uns, anderer Meinung zu sein. Das steht jedem zu, daran ist nichts falsch oder dumm. Dumm ist nur, wer das nicht versteht.

Und noch etwas: Die SVP hat von ihren letzten 10 Initiativen nur zwei gewonnen, aber bei den Wähleranteilen kontinuierlich zugelegt. Sie wird weiter zulegen, solange Leute wie Sie die SVP beschimpfen, statt für die Anliegen und Unabhängigkeit der Schweizerinnen und Schweizer zu kämpfen.

 

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