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SVP-KLARTEXT in Döttingen

Michael Mäder, Grossrat und Gemeindeammann Döttingen, Hanspeter Suter, Grossrat und Präsident SVP Bezirk Zurzach, Christoph Hagenbuch, Präsident des Aargauischen Bauernverbands und designierter Nationalrat.

Glück, Mut und Fleiss – und Verantwortung für das Zurzibiet

Der Politabend der SVP Bezirk Zurzach vom 4. November stiess auf grosses Interesse. Im Restaurant Blume war der Saal bis auf den letzten Platz besetzt; zusätzliche Stühle mussten her. Neben den Abstimmungsvorlagen vom 29. November stand das Referat von Christoph Hagenbuch «Vom Bauernhof nach Bundesbern» im Mittelpunkt.

Politik aus der Region

Bezirksparteipräsident und Grossrat Hanspeter Suter eröffnete den Abend mit aktuellen Themen aus dem Aargauer Grossen Rat. Für die Region erwähnte er unter anderem die vom Parlament breit unterstützte Erweiterung des Kieswerks Villigen. Mit Blick auf die Wahlen in den USA betonte Suter, dass das Volk das letzte Wort haben müsse. Das gelte aus seiner Sicht auch für die Schweiz, gerade mit Blick auf die Bilateralen III: Entscheiden solle das Volk und nicht «fremde Richter».

Sechs Vorlagen im Gespräch

Zuerst stellten Hanspeter Suter, Michael Mäder und Christoph Hagenbuch die vier eidgenössischen und zwei kantonalen Abstimmungsvorlagen vom 29. November vor. Dabei gingen sie auch auf Fragen aus dem Publikum ein.

    

Glück, Mut und Fleiss

Anschliessend berichtete Christoph Hagenbuch, Präsident des Aargauischen Bauernverbands und designierter Nationalrat, aus seinem Landwirtschaftsbetrieb in Oberlunkhofen. Er zeigte, wie er als Unternehmer organisiert, entscheidet und Verantwortung übernimmt – und weshalb ihn diese Erfahrungen auch politisch prägen. Seinen Weg nach Bundesbern brachte er auf drei Begriffe: Glück, Mut und Fleiss. Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein; Mut, auch Unbequemes anzusprechen; und Fleiss, um hartnäckig dranzubleiben.

«Noch nie einen Bleistift verkauft»

In der Politik gebe es zu viele Leute, die «noch nie einen Bleistift verkauft haben», sagte Hagenbuch. Er wünschte sich mehr Menschen mit unternehmerischer Erfahrung in politischen Ämtern. Gerade junge Gewerbetreibende und Landwirte rief er dazu auf, sich einzubringen: Man könne nicht immer erwarten, dass andere die eigenen Anliegen vertreten.
Das betrifft auch das Zurzibiet. Gewerbe-, KMU- und Landwirtschaftsbetriebe sichern in den Gemeinden Arbeitsplätze und Lehrstellen und tragen Verantwortung für die nächste Generation. Ob es um wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Infrastruktur oder die Entwicklung des ländlichen Raums geht: Ihre Erfahrung aus dem Berufsalltag soll auch in die politischen Entscheidungen einfliessen.

Platz für die nächste Generation

Hagenbuch betonte zudem, dass eine Partei jungen Kräften Chancen bieten müsse. Durch den Rücktritt von Andreas Glarner könne er in den Nationalrat nachrücken. Auch im Bezirk Zurzach seien mit Hanspeter Suter und Michael Mäder neue Gesichter in den Grossen Rat eingezogen. Wer Verantwortung trage, brauche aber auch Demut: Niemand sei unverzichtbar. Das gelte für politische Ämter ebenso wie für die Nachfolge in Gewerbe- und Landwirtschaftsbetrieben. Man müsse rechtzeitig Platz für die nächste Generation machen.
Der Abend klang mit persönlichen Gesprächen aus. Die SVP Bezirk Zurzach dankt dem Team des Restaurants Blume für die Gastfreundschaft.

SVP Bezirk Zurzach

 

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