Chaoten am Werk

 

Ob ein Plakat gut oder schlecht ist, ob man für oder gegen eine politische Einstellung ist, darüber kann man streiten. Über was man meiner Ansicht nicht streiten darf, ist, dass jeder frei und unverfälscht seine Meinung äussern darf und die Meinung anderer zwar nicht teilen, aber respektieren soll. Die SVP Bezirk Zurzach hat jeweils klare und konsequente Haltungen zu politischen Themen, hält den Grundsatz der freien Meinungsäusserung seit Jahren hoch. Unsere traditionellen Parteitage sind jeweils für alle Interessierten offen und jegliche Meinungsäusserung erlaubt. Bei kontroversen Abstimmungsvorlagen waren vielfach auch Referenten aus anderen politischen Lagern eingeladen. Da in dieser Zeit keine Parteitage möglich sind, hat die Bezirkspartei den Weg der Plakatierung für die kommende Abstimmung zum Verhüllungsverbot gewählt.

 

Seit wir die Plakatständer an unseren gewohnten Orten platziert haben, werden annähernd alle Plakate oder gar ganze Plakatständer zerstört, überklebt oder entfernt.

 

Wer dieses antidemokratische Verhalten zu verantworten hat, entzieht sich unserem Wissen. Wir sind es gewohnt, unsere Haltung mit Argumenten zu vertreten und werden dies auch in Zukunft tun. Aber wir fordern diese Chaoten auf, auch mit Argumenten Ihre Haltung zu vertreten und sich nicht an fremdem Eigentum zu vergreifen.

Die Wählerinnen und Wähler fordern wir auf, sich über die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» zu Informieren und am 7. März ein Ja in die Urne zu legen.

 

Hansjörg Erne, Hettenschwil, Grossrat,

Präsident SVP Bezirk Zurzach